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Abgeschlossene Projekte

W-LAN an der FH 

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Alejandro Valenzuela, Dipl.-Phys.Ing. Ralf Martin

W-lan InstallationMit dem Notebook oder PDA kabellos im Internet surfen - an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist das seit dem Sommersemester 2003 möglich. Wireless LAN - oder kurz WLAN - heißt die Technik, die Studierenden, Mitarbeitern und Besuchern der Hochschule den drahtlosen Web-Zugang eröffnet. Angefangen wurde mit nur fünf "Hot Spots" in ausgewählten Seminarräumen, Laboren sowie den Mensen. Realisiert wurde das Pilotprojekt von Studierenden des Fachbereichs EMT, finanziert durch die Gesellschaft der Förderer der Hochschule.

Besonderes Augenmerk wurde in der Anfangsphase auf die Realisierung eines Plug&Play WLAN-Zugangs gelegt. Entsprechend groß war die Nutzerakzeptanz, insbesondere unter den Studierenden. Es folgte eine Bewertung des Nutzen und der Leistungsfähigkeit der Hot Spots die zu der Entscheidung führten, die im Pilotprojekt getestete Infrastruktur auf die gesamte Hochschule auszuweiten. Dabei wurden auch verschiedene Sicherheitskonzepte untersucht und eine verschlüsselte Benutzer-Authentisierung realisiert. Auch hier galt ein besonderes Augenmerk auf einen möglichst geringen finanziellen als auch administrativen Aufwand.

Heute ist an allen Standorten die gesamte Luftschnittstelle durch den Einsatz von VPN-Technologie (Virtual Private Network) gesichert. Damit wird an allen Standorten eine sichere, gemeinsame Plattform zur Verfügung stehen, auf der neue Anwendungen für Forschung und Lehre implementiert und getestet werden können. Auch diese Ziele sollen maßgeblich durch die Mitarbeit von Studierenden erzielt werden.

 

Easy-Maxitrainer

Leitung: Prof. Dr. Rolf-Dieter Lepper

Bei diesem Projekt haben die Studierenden des Fachbereiches EMT sehr erfolgreich mit Unternehmen aus dem Umfeld der FH zusammengearbeitet.

Die Firma Moeller bietet für ihre Kleinsteuerrelais der easy-Serie Schulungen an. In diesen Schulungen werden zur Simulation von Ein- und Ausgaben der Steuerung verschiedene Trainerplatinen angeboten, die eine visuelle Darstellung der Aufgaben und Benutzereingaben ermöglichen. Der Nachteil ist allerdings, dass für die verschiedenen Übungen auch jeweils eine entsprechende Platine mit eigenem Layout vorhanden sein muss.

Aufgabe der Studierenden war die Entwicklung einer Trainingsapplikation, die eine Universalplatine zur Darstellung verschiedener Übungen bieten soll. Dabei sollte ein Interface geschaffen werden, das einerseits eine problemlose Anbindungan die easy-Steuerung ermöglicht, andererseits eine hohe Flexibilität zur Realisierung möglichst vieler verschiedener Übungsaufgaben bietet. Außerdem sollte es in etwa der Baugröße der alten Platinen entsprechen.

Diese Anforderungen konnten die Studierenden mit ihrem Projekt "Easy-Maxitrainer" erfolgreich umsetzen: Die Darstellung der verschiedenen Prozesse erfolgt auf einem grafischen LC-Display. Verschiedene Baugruppen dienen zur Signalkonditionierung zwischen SPS-Signalen (24V) und TTL-Pegeln (5V). Eingaben können durch einzelne Bedienelemente oder simulierte Signale der Trainingsplatine erfolgen. Herzstück des Systems ist ein Mikrocontroller der Firma Microchip mit angeschlossenem Speicher-EEPROM. Dieser übernimmt die Ansteuerung des LC-Displays und die Simulation der Trainingsapplikation. Über eine RS-232-Schnittstelle kann die Trainingsplatine von jedem PC mit seriellem Anschluss mit einer dazu entwickelten Applikation programmiert werden.

Empirische PR-Studien

Leitung: Prof. Dr. Uwe Braehmer

Das regionale Netzwerk mittelständischer Unternehmer BonnSoir e.V. konnte durch die Ergebnisse der Studie nach den ersten fünf Jahren des Bestehens ein Resümmee ziehen. Man wusste nun, wie hoch der Bekanntheitsgrad im Mittelstand der hiesigen Region war, ob die Veranstaltungen, ihre Inhalte und Organisation bei den Unternehmern ankamen, ob die Einladungen richtig waren. Das virale Marketing ist aufgrund der Studienergebnisse ausgeweitet worden. Ferner wurde deutlich, dass die Pressearbeit von BonnSoir bis dahin zu kurz gekommen war. Der BonnSoir-Vorstand hat die Pressearbeit seither in neue verantwortliche Hände gelegt. Natürlich dienen die überwiegend positiven Ergebnisse dem Netzwerk BonnSoir auch der Gewinnung neuer Fördermitglieder und Sponsoren. Die Studierenden haben als Teilnehmer des Projekts empirische Forschungsmethoden gelernt, daraus sind mehrere Abschlussarbeiten mit empirischem Schwerpunkt hervorgegangen bzw. gehen noch hervor. Ferner haben sich Kontakte zu Unternehmern und dem Verein ergeben. In der Folge konnte im Winter 2009/10 ein PR-Projekt mit einem der engagierten Mitgliedsunternehmen, einer Event-Agentur, gewonnen werden.


Die IHK-Bonn/Rhein-Sieg hat durch die Studie ihre Position bei immerhin 50.000 Unternehmen und Kleingewerbetreibenden erfahren, z.B. Bekanntheit, Akzeptanz, Kommunikationsarbeit, Interessenvertretung, Beratungsangebote und Veranstaltungen. Ferner hat die IHK zahlreiche Verbesserungsvorschläge für ihre Arbeit erhalten. Für die Studierenden haben sich Kontakte ergeben, u.a. für Abschlussarbeiten und Praxissemester nachfolgender TJ-Jahrgänge. Besonders bei diesem Projekt haben die Studierenden sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden lernen können. Einige Teilnehmer sind jetzt an analytisch-wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, z.B. eine Analyse der Pressearbeit der Stadtwerke Bonn, eine Vergleichsanalyse der Internetaktivität der deutschen Großstädte Berlin, Hamburg und München, eine empirische Befragung aller deutschen DAX-Unternehmen nach Weblogs als PR-Instrument usw. Dadurch ist ein weiteres empirisches Projekt zustande gekommen: eine Leseranalyse der IHK-Zeitschrift "Die Wirtschaft", im SS2010 mit TJ6- und TJ4-Studies durchgeführt wurde.


Durch die K-Studie hat die Dr. Reinhold Hagen-Stiftung um den Bedarf und die konkreten Wünsche nach Kooperation der regionalen Unternehmen im Kunststoffsektor, der so genannten K-Branche erfahren. Die K-Studie war indirekt auch Teil eines EU-Mittel-geförderten Forschungsprojekts von Prof. Dr. Johannes Geilen, EMT Maschinenbau. Die Studierenden konnten konkrete Vorteile, wie z.B. Jobs bei der Hagen-Stiftung, Praxissemesterplätze und Diplomarbeiten daraus ziehen.


TJ Lehrredaktion Duden Computerseite "General-Anzeiger" Bonn

Betreuer: Holger Arndt, Prof. Dr. Andreas Schümchen

Erstmals im Wintersemester 2001 haben Technikjournalismus-Studierende die wöchentliche Computerseite des Bonner General-Anzeigers inhaltlich gestaltet. Alle Mitglieder der Projektgruppe habe n wöchentlich Beiträge recherchiert und verfasst sowie Bildmaterial beschafft - der gelungenste Beitrag wurde jeweils sams tags im "General-Anzeiger" veröffentlicht.


Folder für FOKUS.SatCom

Leitung: Prof. Dr. Uwe Braehmer

Breitbandige bidirektionale Satellitenkommunikation erforscht ein Kompetenzzentrum des Fraunhofer Instituts für Offene Kommunikationssysteme der Fraunhofer-Gesellschaft in Sankt Augustin. FOKUS.SatCom - so der Kurzname - belässt unter seinem renommierten Chef, dem Informatikprofessor Dr. Karl Jonas, aber nicht dabei. Auch die Vermarktung von satellitengestützten IP-Strecken zur Internet-, E-Mail-, Betriebsdaten-, CAD- oder Telefon-Kommunikation ist auf Projektbasis bereits erfolgreich in Angriff genommen und wird ausgeweitet. Klar, dass die Telekommunikations- und IT-Experten dazu Marketing- und PR-Know-how brauchen. Circa 15 Studierende des Technikjournalismus nahmen diese echte Herausforderung im Sommer 2006 an. Sie konzipierten Folder zur Forschungskompetenz und Kundenorientierung von FOKUS.SatCom im Rahmen eines PR-Praxis-Projektes der FH. Die komplexen und abstrakten IT-Technologien zu begreifen und allgemein verständlich in Imagematerial umzusetzen, war logischerweise nicht leicht, gelang aber fast auf Anhieb. Die angehenden Technikjournalisten waren hinreichend Computer- und Telekommunikations-Freaks, die Folder sind in mehreren tausend Auflage im Druck. Na - wer sagt' denn…


Hydro zeigt's den Geschäftspartnern

Leitung: Prof. Dr. Uwe Braehmer

Die Hydro Aluminium Deutschland GmbH, das R&D Competence Center Bonn, geht einmal mehr innovative Wege. Alle Geschäftspartner, Kunden, Lieferanten und Besucher, werden seit neuestem schon am Pförtnertor informativ begrüßt. Ein großer TFT- Bildschirm mit ausgeklügelter Wärme-Kälte-Temperierung zeigt schon von außen allen Gästen, was auf sie zukommt. Konzipiert und realisiert haben die informative Unternehmensdarstellung Studierende des Technikjournalismus. Im Rahmen eines PR-Praxis-Projektes im Sommer 2005 wurde recherchiert, fotografiert, getextet, layoutet und animiert. Ergebnis ist eine fünfminütige selbst laufende PowerPoint-Präsentation. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird sie durch aktuelle Nachrichten aus dem internationalen Hydro-Konzern, von Hydro-Deutschland und speziell aus dem Hydro-Standort Bonn für Forschung und Entwicklung ergänzt.


Deutsche Welle - digital weltweit

Leitung: Prof. Dr. Andreas Schümchen

"DeutscheWelle - digital weltweit" ist der Titel einer 52-seitigen Info-Broschüre im Taschenformat, die Studierende des Studiengangs Technikjournalismus im Sommersemester 2001 in Zusammenarbeit mit dem Kölner Auslandssender produziert haben (Projektleitung. Prof. Andreas Schümchen). Aufgabe der Studierenden war es, im Rahmen eines Praxisprojekts eine Publikation zu konzipieren und umzusetzen, die Laien über die Technik informiert, die die Deutsche Welle für ihre weltweiten Radio- und Fernsehprogramme und ihr Internetangebot einsetzt- von der klassischen Kurzwelle bis zu "IT-Broadcast". Die entstandene Broschüre wird von der Deutsche Welle (DW) an ihr technikinteressiertes Publikum und an Fachjournalisten verschickt.


Hilfe für den Entwicklungsdienst der deutschen Wirtschaft

Leitung: Prof. Dr. Uwe Braehmer

"Zukunft braucht Erfahrung" - so heißt der aktuelle Infofolder des Senior Experten Service (SES). Erarbeitet haben ihn Studentinnen und Studenten der FH im Rahmen eines PR-Praxis-Projekts während des Sommersemesters 2003. Der SES - Ehrenamtliche Dienst der Deutschen Wirtschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH mit Hauptsitz in Bonn vermittelt deutsche Experten in weltweit 150 Länder für Projekte, in denen kleine und mittlere Unternehmen für die Zukunft fit gemacht werden. Mit dem Faltblatt informiert der SES bundesweit potenzielle Interessenten über eine Mission im In- und Ausland.


"Haus und Wohnen" - Studierende schreiben Presseinfos für die koelnmesse

Leitung: Prof. Dr. Uwe Braehmer

Die "koelnmesse Ausstellungen GmbH" ist im Sommer 2004 neue Wege gegangen. Im Rahmen eines PR-Praxis-Projekts hat sich die Messegesellschaft von den Technikjournalisten bei der Pressearbeit unterstützen lassen. Rund um die vielfältigen Ausstellungsthemen haben Studentinnen und Studenten kurze Pressemeldungen formuliert. "Haus und Wohnen - Die Meistermesse des Handwerks" im November 2004 in Köln steht unter dem Motto "Endverbraucher treffen, Neukunden gewinnen, Auftragsbücher füllen".


Zusammenbauen - Kooperationen im Bau- und Ausbauhandwerk

Leitung: Prof. Dr. Andreas Schümchen

"Zusammenbauen" ist der Titel einer Informationsbroschüre, die Technikjournalismus-Studierende des 4. Semesters im Wintersemester 2000/2001 komplett konzipiert und realisiert haben. Die Broschüre entstand im Auftrag der Kokonmedia GmbH, Köln in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und dem Fachbereich Wirtschaft Sankt Augustin der FH Bonn-Rhein-Sieg. Die Broschüre richtet sich an Handwerker in der Region Bonn/Rhein-Sieg, die über die Vorteile von Handwerkskooperationen im Bau- und Ausbauhandwerk informiert werden.

Eine Auswahl der Projekte, die bisher in den TV-, Hörfunk- und Multimedia-Studios von den Studierenden realisiert worden sind. Sprechen Sie die genannten Betreuer für ähnliche Vorhaben gern an.


Multimediale Betriebsanleitung

Leitung:Prof. Dr. Michael Krzeminski

Die multimediale Betriebsanleitung ist eines der Projekte, mit denen Studierende des Technikjournalismus in der Fachwelt große Aufmerksamkeit erzielten. Für ein Gerät des Arbeitsschutzes (Tastender Laser Scanner) sollte eine verbesserte technische Anleitung erstellt werden, die verständlich und spannend wie ein Krimi geschrieben ist. Selbstverständlich waren vor allem eine klare Sprache und eine ansprechende grafische Gestaltung gefordert. Doch reicht das in diesem Fall nicht aus. Damit auch versierte Mitarbeiter die Anleitung nicht gleich aus der Hand legen, wird zusätzlich mit anderen Medien (Plakat, Video) vor den Gefahren einer Fehlbedienung gewarnt. Kooperationspartner sind das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BIA) in Sankt Augustin und die SICK AG, Waldkirch.


Vom Sputnik zur Mir

Leitung: Prof. Dr. Michael Krzeminski

Das Bild der russischen Raumfahrt in den westlichen Medien, vom so genannten Sputnik-Schock in den fünfziger Jahren bis hin zum wechselhaften Schicksal der Raumstation Mir gegen Ende des letzten Jahrhunderts, war Gegenstand dieses Projekts. Da unsere Vorstellungen von der Leistungsfähigkeit russischer Technik kaum durch persönliche Erfahrungen, sondern wesentlich durch die Medien geprägt sind, kamen die Studierenden so manchem Vorurteil und populärer Mythenbildung auf die Spur. Kompetente wissenschaftliche Beratung erhielten die Seminarteilnehmer durch einen russischen Gastdozenten, der mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Hochschule lehrt. Prof. Gennadij Lukjanow stammt von der renommierten St. Petersburger Hochschule für Feinmechanik und Optik, die in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Beiträge zur Forschung und Entwicklung für die russische Raumfahrt geleistet hat.


Fantastische Welten

Leitung: Prof. Dr. Michael Krzeminski

Im Mai 2003 war die "INKLINGS - Gesellschaft für fantastische Literatur" mit ihrem wissenschaftlichen Jubiläumskongress in der Hochschule zu Gast. Rund um das Tagungsthema "Technikmythen in den Medien" organisierten Studierende des Fachbereichs eine Multimedia-Ausstellung mit Exponaten zum Anfühlen und Anfassen und zahlreichen interaktiven Computerinstallationen. Ein Novum für unsere weitgehend technisch ausgerichtete Hochschule: die Aufführung eines Theaterstücks. In der nachdenklich stimmenden Star Trek-Parodie trat unter anderem ein echter Klingone auf, hinter dem manche Zuschauer irrtümlicherweise einen Professor des Technikjournalismus vermuteten.